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Biographie Emmerich Kálmán 1882-1953)

Emmerich Kálmán
Emmerich Kálmán

Kálmán studierte in Budapest erst Rechtswissenschaften und dann Musik bei Hans von Koessler. Eine Erkrankung der rechten Hand verhinderte sein erstes Ziel, Konzertpianist zu werden. So wurde er Musikkritiker und komponierte unter anderem Lieder, Klavierstücke und auch Sinfonien. Bereits 1907 erhielt er den Franz-Joseph-Preis der Stadt Budapest. Nach der erfolgreichen Uraufführung seiner ersten Operette „Tatárjárás“ in Budapest 1908 übersiedelte er nach Wien. Mit den nachfolgenden Werken wie „Die Csárdásfürstin“ (1915), „Gräfin Mariza“ (1924) und „Die Zirkusprinzessin“ (1926) wurde er neben Franz Léhar zum Star der so genannten „silbernen Operettenära“.
Als Jude musst er nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland 1938 Wien und Österreich verlassen und emigrierte über Zürich zunächst nach Paris, von dort 1940 in die Vereinigten Staaten, wo er sich als Komponist amerikanisch gefärbter Unterhaltungsmusik bewährte und ein Ehrendoktorat des College of Music in New York City erhielt. Nach dem zweiten Weltkrieg kehrte er nach Europa zurück und liess sich 1945 in Paris nieder. Erst 1949 kehrte er nach Österreich zurück, zog es ab 1951 jedoch vor, in Paris zu leben. Kálmán starb im Jahre 1953, sein letztes Werk „Arizona Lady“ wurde von seinem Sohn Charles vollendet.

 

 
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