Die goldne Meisterin

b_200_200_16777215_00_images_Operette_AlteProduktionen_diegoldenemeisterin.jpgDie Musik von „die goldne Meisterin“ zeigt Edmund Eyslers musikalische Begabung von der besten Seite. Trotzdem die Operette erst 1927 entstanden ist, verzichtet der Komponist auf moderne Tanzformen und Rhytmen wie sie seine Zeitgenossen Lehar und Kálmán nutzten. Das liebenswürdige Opus möchte nochmals eine Huldigung an das alte Wien und seine unsterblichen Walzermusik sein welcher sich Eysler ein Leben lang verbunden fühlte.

Mit insgesamt 60 Operetten prägte Eysler die damalige Musikwelt in Österreich und Deutschland sehr stark. Internationale Erfolge waren jedoch weniger zu verzeichnen, da Eyslers Musik eher wienerisch und lokalfolkloristisch war. So ist „die goldne Meisterin“ wahrscheinlich das einzige Werk geblieben, welches nach seinem Tode 1949 noch hie und da gespielt wurde. Die Aufführung in Sirnach war wohl eine Hommage des Regiseurs Walter Kochner an seinen vor 15 Jahren verstorbenen Freund. 

 

Jahr 
1964
Anzahl Aufführungen
10
Besucher 5500
Gesamtleitung
Johann Sennhauser
Musikalische Leitung
Hans Baur
Regie Walter Kochner
Bühnenbild Waldemar Moser, St.Gallen
Kostüme Kostüm Jäger, St. Gallen
Maske, Frisuren
Christian Diethelm
Inspizient 
Ruedi Wyss
Souffleur 
Hans Zuber 
Lichtgestaltung
EW Sirnach

 

 

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