Viktoria und ihr Husar

Viktoria Husar 2012Operette in einem Vorspiel und drei Akten von Paul Abraham
Text nach Imre Földes von Grünwald und Löhner-Beda
Uraufführung: Budapest 1930
Aufführungsrechte: Josef Weinberg Ltd. London
Vertretung für die Schweiz: Musikverlag und
Bühnenvertrieb Zürich AG, Zürich


Stefan Koltay und sein Bediensteter Jancy warten in einem russischen Gefangenenlager auf ihre Hinrichtung, weil man ihnen konterrevolutionäre Umtriebe vorwirft. Der Aufseher lässt sie um den Preis von Koltays Geige laufen. Über Umwege fliehen sie nach Tokio, wo sie im Haus des amerikanischen Botschafters John Cunlight Unterschlupf finden. In Cunlights Frau Viktoria erkennt Stefan seine Jugendliebe. Bei einer Aussprache erfährt Stefan, dass Viktoria glaubte, er sei getötet worden. Darauf hin heiratete sie Cunlight, der sich in der schweren Zeit um sie gekümmert hatte. Stefan will mit ihr fliehen. Sie ist zwischen den zwei Männern hin- und her gerissen, bleibt aber bei ihrem Mann Cunlight. Um in ihrer Nähe zu sein, reist Stefan unter falschem Namen mit an die amerikanische Botschaft in Moskau. Dort fliegt Stefans Deckung auf. Die Rivalität zwischen den Männern droht gefährlich zu werden. Die Russen fordern Stefans Herausgabe. Cunlight schützt ihn. Stefan, der keine Hoffnungen mehr auf Vitoria hat, liefert sich freiwillig den Russen aus.
Im ungarischen Heimatdorf wird das Weinfest gefeiert. Viktoria ist mittlerweile von Cunlight getrennt, der sie freigegeben hat. Er hat auch die Freilassung von Stefan bewirkt, der rechtzeitig auftaucht zum Happyend.
Diese zeitgenössischen Operette, die als ein Vorläufer des Musicals angesehen wird, schloss in ihrer Art an die "Herzogin von Chicago" an.
Bekannte Melodien wie "Meine Mama war aus Yokohama", "Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände", "Ja so ein Mädel, geht mir nicht aus dem Schädel", "Mausi, süß warst Du heute Nacht" und "Pardon Madame" konnten das Publikum begeistern. Die farbenprächtig und abwechslungsreich gestaltete Inszenierung sowie das modern gestaltete Bühnenbild mit Filmeinspielungen als Hintergrund kamen bei den Besuchern sehr gut an.

Leider blieb auch die Operette Sirnach von einem Besucherrückgang nicht verschont, so dass das finanzielle Ziel trotz höhern Sponsorenbeiträgen diesmal nicht erreicht werden konnte.

Zu den Fotos  

Jahr

2012/2013

Anzahl Aufführungen

30

Besucher

ca 11'500

Gesamtleitung

Philipp Müggler

Musikalische Leitung

Martin Baur

Regie

Leopold Huber

Regieassistenz

Florence Leonetti, Barbara Benz

Choreografie

Kinsun Chan

Bühnenbild und Kostüme

Klaus Hellenstein

Maske, Frisuren

Philipp Müggler

Inspizient

Ernst Stump

Korrepetition

Martina Frank,Ekaterina Hänggi,
David Schmucki

Licht-und Videogestaltung

Daniel Gründler

Solisten

Ramona Holy, Michael Suttner,Stefanie Gygax, Christian Sollberger, Liliane Ecoffey, Paul Erkamp,Claus Gerstmann, Oliver Kühn, Jurij Drole

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