Die Herzogin von Chicago

Operette in 2 Abteilungen (2 Akte mit einem Vor- und Nachspiel) von Emmerich Kálmán, Text Julius Brammer und Alfred Grünwaldb_200_200_16777215_00_images_Operette_AlteProduktionen_flyer_a5_sn_final_250px.jpg

Mary, die verwöhnte Tochter des Wurstmilliardärs Lloyd aus Chicago hat alles, will alles und bekommt alles. Aus Langeweile wettet sie mit ihren ebenso reichen Freundinnen des "Young Ladys Excentric Club", dass sie alles auf dieser Welt für Geld kaufen kann: Auch Liebe. Und einen Mann. Aber nicht irgendeinen Mann, sondern einen Prinzen samt Königreich will sie sich kaufen. Der Wetteinsatz beträgt 1 Million Dollar. Mary inszeniert ihren "Besuch der jungen Dame". Sie reist über den Ozean nach Europa, wo im verschuldeten Balkanstaat Sylvarien (sprich Hinterwald) ihr Vater die Ölquellen gepachtet hat. Der Thronfolger Erbprinz Sandor wehrt sich gegen die amerikanische Übernahme. Er mag mit Mary keinen Charleston tanzen und sie mit ihm keinen Csardas oder Walzer. Daraus entwickelt sich ein singend und tanzend ausgefochtener Kampf der Musikkulturen. Über den musikalischen Streit entdecken Mary und Sandor ihre Liebe füreinander. Die Beiden wollen heiraten – da fällt Sandor das Telegramm Marys in die Hände, in dem sie ihrem Vater mitteilt, eben das ganze Königreich samt Schloss und Prinz gekauft zu haben. Wegen des folgenden Börsenkrachs sind Marys Dollarschecks allerdings nichts mehr wert. Ein guter Geist, den es leider nur in der Operette gibt, sorgt für einen schönen Schluss. 

Zu den Fotos

Jahr

2010

Anzahl Aufführungen

32

Besucher

ca 15000

Gesamtleitung

Philipp Müggler

Musikalische Leitung

Martin Baur

Regie

Leopold Huber

Choreografie

Kinsun Chan

Bühnenbild undKostüme

Klaus Hellenstein

Maske, Frisuren

Philipp Müggler

Inspizient

Ernst Stump

Korrepetition

Martina Frank

Lichtgestaltung

Josef Schmucki, Daniel Gründler

Solisten

Carin Lavey, Florian Stern, Rolf Sommer, Liliane Ecoffey, Oliver Kühn, Johannes Friesenegger, Bastian Stoltzenburg, Jurij Drole

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